Der Roman América von T. Coraghessan Boyle erzählt die Geschichte zweier ungleicher Paare in Kalifornien. Delaney Mossbacher, ein wohlhabender Naturkolumnist, rammt mit seinem Auto Cándido Rincón, einen illegalen Einwanderer ohne festen Wohnsitz. Ihre Leben verflechten sich daraufhin auf dramatische Weise, wobei die tiefen sozialen Klüfte und Vorurteile zwischen der amerikanischen Oberschicht und papierlosen Immigranten offenbart werden. Das Werk ist eine scharfzüngige Kritik am Amerikanischen Traum und an Fremdenfeindlichkeit.