Cotta, ein junger Römer, macht sich auf die Suche nach dem verbannten Dichter Ovid in der fernen Stadt Tomi. Er hofft, das verlorene Manuskript der Metamorphosen zu finden, doch er findet eine Welt vor, in der die Grenzen zwischen Dichtung und Realität verschwimmen. Die Bewohner von Tomi scheinen
sich allmählich in die Figuren aus Ovids Geschichten zu verwandeln. Ransmayr erschafft ein meisterhaftes sprachliches Labyrinth aus Mythos und Geschichte.