Joachim Bauer zeigt in seinem Werk ""Das Gedächtnis des Körpers"", wie soziale Erfahrungen und die persönliche Lebensführung direkten Einfluss auf die Aktivität unserer Gene haben. Er räumt mit der Vorstellung auf, dass unser Erbgut ein unveränderlicher Bauplan ist, und erklärt stattdessen die
Mechanismen der Epigenetik. Das Buch verdeutlicht, dass Zwischenmenschliches die Biologie des Körpers bis in die Zellebene hinein prägt. Diese Erkenntnisse haben weitreichende Konsequenzen für das Verständnis von Gesundheit und Krankheit.