100 ans de Séduction von Anne-Marie Sohn ist eine umfassende Untersuchung der Liebes- und Verführungspraktiken in Frankreich über ein ganzes Jahrhundert. Das Buch analysiert den Wandel von Sitten, gesellschaftlichen Normen und emotionalen Ausdrücken von der Belle Époque bis heute. Durch die Linse
der Sozialgeschichte beleuchtet die Autorin, wie sich das Verständnis von Romantik und Partnerschaft im Laufe der Zeit verändert hat. Es bietet faszinierende Einblicke in die Intimität und das Privatleben vergangener Generationen.
Erna M. Johansen dokumentiert in diesem Werk die Geschichte der Kindheit und beleuchtet dabei kritisch die oft harten Lebensbedingungen der Jüngsten. Das Buch zeigt auf, wie Kinder über Jahrhunderte hinweg als kleine Erwachsene behandelt, ausgebeutet und in ihren Grundbedürfnissen vernachlässigt
wurden. Durch die Analyse historischer Quellen entsteht ein eindrückliches Bild der sozialen Ungerechtigkeiten, denen Kinder in verschiedenen Epochen ausgesetzt waren. Es ist ein grundlegendes Werk für das Verständnis der pädagogischen und gesellschaftlichen Entwicklung in Bezug auf das Kindsein.
Dieses Buch dokumentiert die hundertjährige Geschichte der Pensionskasse der Stadt Zürich im Zeitraum von 1913 bis 2013. Die Autoren Martin Illi und Ernst Welti beleuchten die Entwicklung der Altersvorsorge sowie die damit verbundenen sozialen Herausforderungen über ein Jahrhundert hinweg. Es wird
aufgezeigt, wie die Institution dazu beitrug, Altersarmut unter städtischen Angestellten zu vermeiden und die soziale Sicherheit zu stärken. Das Werk bietet durch fundierte historische Analysen einen wertvollen Einblick in einen wichtigen Teil der schweizerischen Sozialgeschichte.