In diesem klassischen Gerichtsdrama geht es um die Beratung einer Geschworenenjury über einen scheinbar klaren Mordfall. Ein junger Mann wird beschuldigt, seinen Vater getötet zu haben, doch ein einzelner Geschworener zweifelt an der Schuld. Durch logische Argumentation versucht er, die anderen elf
Mitglieder von ihren Vorurteilen zu befreien und ein Fehlurteil zu verhindern. Das Stück ist eine packende Auseinandersetzung mit Gerechtigkeit und der Verantwortung des Einzelnen.
Ferdinand von Schirach stellt in seinem Theaterstück 'Terror' eine hochaktuelle moralische und rechtliche Frage: Darf ein Mensch andere Menschen töten, um eine noch grössere Katastrophe zu verhindern? Ein Kampfpilot der Luftwaffe schiesst ein entführtes Passagierflugzeug ab, das auf ein vollbesetztes
Fussballstadion zuzusteuern droht. In der darauffolgenden Gerichtsverhandlung wird das Publikum zu Schöffen und muss über Schuld oder Unschuld entscheiden. Das Buch enthält zudem eine Rede des Autors zur Verleihung des Kleist-Preises.