Die 'Schachnovelle' ist das bekannteste Werk von Stefan Zweig und entstand kurz vor seinem Tod im Exil. Die Handlung spielt auf einem Schiff nach Buenos Aires, wo der ehemalige Haeftling Dr. B. gegen den amtierenden Schachweltmeister Czentovic antritt. Dr. B. hatte sich waehrend seiner Isolationshaft
durch die Gestapo das Schachspiel obsessiv im Geist beigebracht, um nicht wahnsinnig zu werden. Die Geschichte beleuchtet eindruecklich die psychologischen Folgen von Isolation und die Zerstoerungskraft des Nationalsozialismus.
Stefan Zweigs letztes Werk handelt von Dr. B., der während seiner Isolationshaft durch die Gestapo nur durch das Auswendiglernen von Schachpartien überleben konnte. Auf einem Schiff nach Buenos Aires trifft er auf den Schachweltmeister Mirko Czentovic und wird durch eine Partie gegen ihn mit seinen
vergangenen Traumata konfrontiert. Die Novelle ist eine tiefgründige Analyse der psychischen Auswirkungen von totaler Isolation und der zerstörerischen Kraft von Obsessionen.