In seinem Roman begibt sich François-Henri Désérable auf die Suche nach einer geheimnisvollen Figur aus Romain Garys Autobiografie 'La Promesse de l'aube'. Er reist nach Vilnius, um dem kleinen jüdischen Nachbarn nachzuspüren, der Gary bat, den Mächtigen der Welt eines Tages von seiner Existenz
zu berichten. Das Buch ist eine Mischung aus literarischer Detektivarbeit, Hommage an Gary und Reflexion über das Schicksal der osteuropäischen Juden im Zweiten Weltkrieg. Désérable verwebt Fiktion und Realität zu einer berührenden Erzählung über die Kraft der Erinnerung.