In seinem Roman «Biografie» erzählt Maxim Biller die Geschichte von Holger Mack, einem jüdischen Schriftsteller, der sich auf die Suche nach der Wahrheit über seine eigene Herkunft begibt. Die Handlung verwebt geschickt persönliche Schicksale mit den grossen politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. Biller thematisiert dabei Fragen der Identität, der Schuld und des Vergessens in einer provokanten und sprachgewaltigen Manier. Das Werk ist ein vielschichtiges Porträt eines Mannes, der zwischen den Welten steht und versucht, seine eigene Geschichte neu zu schreiben.