Der Roman ""Brandeis"" von Urs Jaeggi thematisiert die Zerrissenheit eines Intellektuellen zwischen politischem Engagement und persönlicher Isolation. In einer dichten, atmosphärischen Sprache werden die gesellschaftlichen Umbrüche und die Suche nach Identität in der Nachkriegszeit geschildert. Jaeggi verknüpft dabei geschickt private Schicksale mit den grossen Fragen der Zeitgeschichte.