""Der Grenzwald"" ist der letzte, unvollendete Roman von Heimito von Doderer und war als Teil eines umfassenden Romanzyklus geplant. Das Werk spielt in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und verwebt individuelle Lebensläufe mit den tiefgreifenden sozialen Wandlungen dieser Ära. Schauplatz ist eine eindrückliche Waldlandschaft an der Grenze, die als physischer Raum sowie als psychologisches Sinnbild dient. Doderer nutzt seine charakteristische Sprachgewalt, um die Zerrissenheit des modernen Menschen zwischen Tradition und Neuanfang darzustellen.