Herman Mussert, ein ehemaliger Lehrer für klassische Sprachen, wacht eines Morgens in einem Hotelzimmer in Lissabon auf, obwohl er in Amsterdam eingeschlafen ist. In diesem Zimmer hatte er vor Jahren eine Affäre mit einer Kollegin, was ihn dazu bringt, über sein vergangenes Leben und seine Leidenschaft für die Antike nachzudenken. Die Erzählung verwebt Erinnerungen und Reflexionen über die Vergänglichkeit und das Wesen der Zeit. Nooteboom entwirft eine poetische Reise zwischen Traum und Realität, die schliesslich in eine philosophische Betrachtung des Sterbens mündet.