Meret arbeitet als Krankenschwester in einer Klinik, in der ein neuartiger operativer Eingriff verspricht, psychische Leiden bei Frauen dauerhaft zu heilen. Mit der Zeit beginnt sie jedoch, die ethischen Abgründe dieser Methode zu hinterfragen, besonders als sie sich in ihre Kollegin Sarah verliebt. Der Roman beleuchtet auf eindringliche Weise die Themen medizinischer Fortschritt, weibliche Selbstbestimmung und die Machtverhältnisse in einer geschlossenen Institution.