Margarita ist fünfzehn und lebt mit ihrem Vater, einem Kantor, in Berlin. Den Sommer verbringt sie teils bei ihrer Mutter in Chicago und teils in Israel, wo die Grosseltern wohnen. Dana Vowinckel erzählt in ihrem Debütroman feinfühlig von jüdischer Identität in der Gegenwart, komplizierten Familienverhältnissen und dem Erwachsenwerden zwischen verschiedenen Welten. Die Geschichte besticht durch ihre emotionale Tiefe und präzise Beobachtungsgabe.