Der Roman «Gold» von D. Mamin-Ssibirjak schildert eindrücklich den Goldrausch im Ural am Ende des 19. Jahrhunderts. Das Werk zeigt auf, wie die Gier nach Reichtum den Charakter der Menschen korrumpiert und soziale Gefüge zerstört. In realistischer Manier beschreibt der Autor das harte Leben der Goldsucher und die unerbittliche Natur der sibirischen Wildnis. Es ist ein bedeutendes Zeugnis der russischen Literatur, das die dunklen Seiten des kapitalistischen Strebens beleuchtet.