In diesem Werk lässt Christine Brückner bekannte historische und literarische Frauenfiguren zu Wort kommen, die in der Geschichte oft zum Schweigen verurteilt waren. In fiktiven Monologen reflektieren Persönlichkeiten wie Desdemona, Maria Magdalena oder Katharina von Bora über ihr Schicksal und gesellschaftliche Zwänge. Die Texte sind ein kraftvolles Plädoyer für weibliche Selbstbestimmung und hinterfragen traditionelle Rollenbilder auf ironische und tiefgründige Weise. Diese ungehaltenen Reden sind sowohl literarische Meisterwerke als auch wichtige feministische Zeitzeugnisse.